Diagnose
Am Anfang einer Behandlung steht das Aufspüren der Ursachen, die Ihre  Beschwerden hervorrufen.
 In einem ersten Gespräch erfolgt die ausführliche Anamnese. Neben den akuten Beschwerden interessieren uns unter anderem auch frühere Erkrankungen, Lebensgewohnheiten oder besondere Ereignisse. 
Als Diagnoseverfahren der TCM sind vor allem die Puls- und die Zungendiagnose wichtig, die den momentanen Zustand Ihres Körpers erkennen lassen.
Alle Informationen werden nach  bestimmten Kriterien, nach krankheitsauslösenden Faktoren und nach betroffenen Funktionskreisen eingeordnet und so ein umfassender Befund erstellt.
Ist die Diagnose durchgeführt und die Energiestörung gefunden, wird entsprechend der Einsatz der weiteren Methoden bestimmt und der Behandlungsverlauf kontrolliert.

Akupunktur
Die Akupunktur ist eine Nadelstich-Technik, bei der mit feinsten Nadeln ausgesuchte Akupunkturpunkte stimuliert werden. Akupunktur ist ein wesentlicher Bereich der therapeutischen Anwendung in der TCM. 
Im Körper zirkuliert die Lebensenergie (Qi) in genau definierten Bahnen (Meridianen); sie reguliert die Körperfunktionen und hält unter normalen Bedingungen den Organismus in Balance, so dass ein natürliches Wohlbefinden und Gesundheit gewährleistet sind.

Ist diese Zirkulation blockiert, zeigen sich Symptome und Erkrankungen. Wird zum Beispiel ein Fluss in seinem natürlichen Verlauf behindert, so entwickelt sich an der einen Seite der Stauung ein Überfluss an Wasser und auf der anderen Seite tritt ein Mangel auf. So auf den Energiefluß im Körper übertragen können bei Energieblockaden Fülle- und Leerestörungen an Meridianen oder Organen auftreten, die mit Hilfe der Stimulation durch die Akupunkturnadeln behoben werden können.  Kann die Energie wieder ungehindert und harmonisch fließen, wird der Mensch gesunden.
Ergänzt wird die Akupunktur durch die sogenannte Moxibustion (Moxa). Hierbei werden kleine Mengen getrockneter Beifuß über Akupunkturpunkten erhitzt bzw. abgebrannt, um ebenfalls auf den Energiefluss einzuwirken.

Kräutertherapie
Sie ist ein weiterer unverzichtbarer Bestandteil der chinesischen Medizin. Bis heute stehen mehrere hundert Kräuter zur Verfügung, mit denen eine Vielzahl von Krankheiten seit Jahrtausenden erfolgreich behandelt werden.
Kräuter werden nach bestimmten Wirkungen wie Temperaturverhalten, Wirkrichtung, Geschmack oder Bezug zum Funktionskreis eingeordnet. Passend zur jeweiligen Diagnose werden sie ausgesucht und zusammengestellt.
Die Kräuter werden in der Regel als Dekokt (Abkochung/Absud) zubereitet oder in Pulverform bzw. als Granulat verabreicht. Weitherhin möglich ist die Einnahme als Kapsel oder die Verwendung von Salben.

Tuina
Tuina ist die nächste Säule der TCM.  Als manuelle Massagetechnik reguliert sie die Energie und Körperflüssigkeiten, damit diese gemäß der TCM-Lehre harmonisch fließen können. 
Bestehende Blockaden werden gelöst, Organfunktionen stimuliert und so Körper und Geist zurück in Balance gebracht. 
Bei der Tuina-Massage werden schiebende, reibende, klopfende, drückende und ziehende Techniken eingesetzt, um Muskeln, Gelenke und Energiepunkte zu mobilisieren.
Kinder werden aufgrund ihrer anatomisch Besonderheiten mit einer speziellen Kinder-Tuina behandelt.

Ernährung
Die TCM hat ähnlich wie für Kräuter auch für Lebensmittel eine Einordnung getroffen. 
Die Nahrung wird geordnet nach Geschmack, Temperaturwirkung, Bezug zu Funktionskreis, Meridian und Wirkrichtung.
Passend zu einem bestehenden Krankheitsbild wird eine Empfehlung ausgesprochen, wie die Ernährung gestaltet werden soll, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Dabei werden sowohl die Lebensmittel als auch deren Zubereitung auf die persönliche Situation abgestimmt.

Qi Gong
Bewegung ist ebenfalls ein wichtiger Bereich der TCM. 
Zum Qi Gong gehören Bewegungs-, Atem,  Konzentrations- und Meditationsübungen. Mit ihnen soll der Energiefluss im Körper harmonisiert und stimuliert werden, damit erst gar kein Ungleichgewicht entstehen kann.

 

TCM-Spezial-Therapie bei Nasaler Obstruktion

Eine Behinderung der Nasenatmung hat oft auch entzündliche Vorgänge im Bereich der Atemwirkung zur Folge. Die Weitstellung der Bronchien verändert auch die Lungenatmung. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Herztätigkeit. Weitere Erkrankungen und Symptome können eine Mittelohrentzündung sein oder Schwerhörigkeiten auf Grund der Schleimansammlungen im Mittelohr. Eine blockierte Nasenatmung führt oft auch zu Schlafstörungen wie Schnarchen oder Schlaf-Apnoe-Syndrom. Unsere TCM-Spezial-Therapie bei blockierter Nasenatmung und  insbesondere bei Schnarchen und Schlaf-Apnoe-Syndrom (unter Kontrolle eines Schlaflabors) besteht aus einem eigens entwickelten Kräuter-Nasen-Spray, spezieller Akupunktur sowie Qi Gong Energie-Arbeit. Nasengänge und Nebenhöhlen werden gereinigt, endzündete Schleimhäute schwellen ab. Atem kann wieder frei fließen.